Über diese Zeitung
Was Das Offene Visier will, was es nicht will, und wie es arbeitet — und wer es schreibt.
Der Verfasser
Jacobus van Merksteijn · Malta
Was ich tue, ist Zusammenhänge sehen. Zwischen Physik und Verwaltungswissenschaft, zwischen Bildung und Wirtschaft, zwischen Schiffsbeschichtungen und Demokratie. Nicht als Spezialist eines Fachs, sondern als jemand, der sich zwischen Fächern bewegt, die einander selten lesen.
Ich bin Gründer und Entwickler von GuardSkin Ltd (industrielle Beschichtungen), Carbon Alert und TerraClean (Biomasse-Konversion und CO₂-Speicherung), SolarSkin (Sonnenschutz-Beschichtungen), und arbeite an einem konischen Vortex-Fusionsreaktor. Ich schreibe in vier Sprachen — Niederländisch, Englisch, Deutsch und in der Übersetzung des Offenen Visiers auch Russisch. Mein Wohnsitz ist Malta.
Wie ich denke
Die Arbeit, die ich tue — Beschichtungen, Fusion, Biomasse, Demokratie — hat auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun. Aber sie teilt eine Sichtweise: man steht vor einem Muster, das andere noch nicht sehen, und man entwirft etwas, das es verschiebt. Manchmal ist das ein Molekül. Manchmal ist es eine Institution.
Was mich wachhält, ist, dass die westliche Kultur seit der Aufklärung immer besser darin geworden ist, die Außenseite der Welt zu vermessen, und immer schlechter, die Innenseite des Menschen wahrzunehmen. Ausgabe 3 und das Manifest Raum für das Urgefühl handeln davon. Ausgabe 4 handelt davon, was dies mit unseren Institutionen macht — Banken, Fonds, Aufsicht, Recht. Es ist überall dasselbe Muster, in einem anderen Kostüm.
Das Offene Visier ist mein Versuch, dies mit anderen zu teilen. Nicht weil ich Recht haben will. Sondern weil ich denke, dass das Kind, das in jedem von uns steckt, auch im Banker und in der Aufsichtsbehörde, auf Dauer nicht in einer Welt überleben kann, die nur das Messbare verspricht.
Was sie will
Zusammenhänge sichtbar machen, die in spezialisierten Medien nicht zur Sprache kommen. In gewöhnlicher Sprache, für alle, die mitdenken möchten, ohne erst zehn Jahre studieren zu müssen.
Was sie nicht will
Keine Parteipolitik. Keine Werbung. Kein Tracking. Kein Verkauf von Leserdaten. Kein Clickbait, keine Empörung um der Empörung willen. Und vor allem: keine Scheuklappen.
Wie sie arbeitet
Ausgaben erscheinen, wenn sie fertig sind — ohne festen Kalender. Zwischen Ausgaben erscheint in Was aufkommt kürzere Arbeit, wenn etwas aufkommt. Unter jedem Beitrag können Leser unter ihrem Namen kommentieren. KI hilft bei Übersetzung, Spamfilter und Zusammenfassungen — redaktionelle Entscheidungen bleiben menschlich.
Wie sie sich finanziert
Kein Werbe- und kein Abonnementsmodell. Die Kosten trage ich selbst. Leser, die beitragen möchten, können dies in einer künftigen Ausgabe über eine einmalige oder jährliche Spende tun. Vorerst: Lesen und Mitmachen ist kostenlos und bleibt kostenlos.